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computerandy
Laptop per LOS gratis zu vergeben

UPDATE: Der Gewinner steht fest. Ich werde alle Teilnehmer benachrichtigen. Sollte der Glückliche es erlauben wird er hier demnächst erwähnt. Wir wünschen allen trotz der Einschränkungen eine angenehme Zeit und viel Kraft allen Herausforderungen zu trotzen.

Die Aktion hat Aufmerksamkeit erregt, ich arbeite daran mehr Notebooks und Laptops zu bekommen.

Von einem lieben Unternehmer aus FW der namentlich nicht genannt werden möchte, haben wir ein Notebook das aktuell nur am Strom betrieben werden kann und eine „Schraubelocker“ hat zu vergeben.

Dieses Notebook reicht für alle Arbeiten im Distanzunterricht aus und wurde von uns mit allen Updates für Windows 10 und einem Kostenlosen Schreib- und Tabellenprogramm versehen.

Das Notebook wird im LOS-Verfahren vergeben. jeder kann mit seinem Namen und der Mailadresse Teilnehmen. Mehrfachteilnahmen werden disqualifiziert, jedoch darf jedes Familienmitglied ein LOS in den Tops werfen.

Der LOS-Wurf erfolgt per eMail an andy@bobert.earth
Bitte beachtet, dass nur eMails an die Adresse andy@bobert.earth in den Lostopf kommen können.

Montag Abend den 26.04.2021 zieht meine Tochter den oder die GewinnerIn.

Allen viel Glück euer Andy von computerandy

Handyempfehlung 4/21

Aktuell haben wir einen Fall, wo ein Samsung A70 binnen weniger Tage mehrfach einen Displayschaden erlitten hat, so das die Reparatur eigentlich auch schon keinen Spaß mehr machte. Da der Displaytausch je nach Tagespreis der Ersatzteile auch schnell mal 160,- Euro kosten kann, musste eine andere Lösung her.

Nach entsprechender Bedarfsanalyse haben wir dem Kunden das Samsung A50 ans Herz gelegt, HIER ein Amazon Link dazu. Zum besagten Telefon haben wir die passende Hülle mit maximalen Schutz ermittelt, dieser ist HIER zu finden.

Das besagte Samsung A50 besitzt 4GB Arbeitsspeicher und 128GB Systemspeicher, ist damit für kommende Aufgaben ausreichend gerüstet, im Bedarfsfall kann dank dualSIM Option der Speicher um bis zu 512GB erweitert werden. eine mögliche Speicherkarte hierzu wäre die SanDisk Extreme Pro microSDXC UHS-I Speicherkarte 512 GB + Adapter & Rescue Pro Deluxe als V30 Speicherkarte der neusten Generation bietet diese genug Leistung um auch 4K Videos Störungsfrei aufzunehmen und auch wiederzugeben.

„right to repair“ law this summer in USA – noch diesen Sommer soll ein Gesetz zum Recht auf Reparatur in den USA verabschiedet werden

Wo liegen die Chancen in diesem Recht und wo die Risiken und was bringt dies für uns in Deutschland?

Viele denken bei einem Recht auf Reparatur zu erst an Smartphones und Tablets der Marke APPLE, dies ist aber nur ein kleiner Sektor im möglichen Reparatursegment . Vorwiegend geht es in den USA darum, die Hersteller zu verpflichten Ersatzteile für Ihre Produkte zur Verfügung zu stellen.

Dort ist es bisweilen schwer für egal welches Gerät an Ersatzteile zu kommen, daher glaube ich auch entstand dort die Teilekategorie „pulled“, diese umfasst Ersatzteile die Fachlich korrekt aus Neugeräten ausgebaut wurden. Kurz: Funktionierende Geräte werden zerlegt um deren Ersatzteile zu verkaufen.

Dieser Umstand könnte damit ein Ende haben, und wird im gewissen Rahmen auch die Preise der Ersatzteile regulieren.

Wie ist es denn aktuell mit den Preisen und der Reparierbarkeit von Dingen?

Oft ist im Elektronikbereich der Preis oder die Verfügbarkeit von Ersatzteilen so schlecht, dass eine ordentliche Reparatur sich nicht wirtschaftlich lohnt (Wir reden hier nicht von einem bekannten der mal Löten gelernt hat und das Netzteil schon wieder hinbekommt, sondern von einer Fachkraft die nicht Ihr Leib und Leben gefährdet weil sie dafür persönlich haften müsste). So geschieht es, dass z.B. ein All in One PC (iMac) nach 6 Jahren bei einem defektem Motherboard von einem Autorisierten Reparaturpartner nicht mehr ins Leben geholt werden kann, weil einfach keine Teile verfügbar sind. Das Verfügbare Motherboard über Umwege aus EU oder nicht EU Ländern aus einem Gebrauchtgerät hingegen mit erheblicher Wartezeit in einer nicht definierbaren Qualität erhalten werden kann.

Nun ist dieses Ersatzteil nicht wirklich günstig und wie bei allem was gebraucht ist, kann niemand sagen wie lange dieses Produkt hält. Auf die Gefahr, dass das Teil innerhalb der ersten 2 Jahre andere Probleme ausweist muss also die Wirtschaftlichkeits-Analyse erfolgen: diese kommt dann oft zwangsläufig zu dem Ergebnis, dass die Wahrscheinlichkeit zu hoch ist eine nicht Sinnvolle Reparatur zu tätigen.

Diesen Umstand machen sich findige Geschäftstüchtige Hinterhofbastler zu Nutze und kaufen die verfügbaren, fragwürdigen Ersatzteile auf und Basteln daraus funktionstüchtige Produkte. Diese landen dann wieder auf dem Markt, meist über Firmen aus Spanien, Ungarn, Polen oder gleich aus EU fremden Ländern. Dies wäre soweit ja noch kein Problem und auch normaler Welthandel, nur leider lässt die Arbeit, welche wir bisher selbst begutachten konnten, oft an der nötigen Qualität mangeln und ist nicht selten eine Gefahr für Leib und Leben der Anwender.

Sie als Anwender hingegen vertrauen auf die Marken und die damals ausgestellten Prüfzeichen, leider lassen derartige Geräte diese Art von Qualität und Sicherheit oft vermissen (Diese Aussage bezieht sich natürlich nur auf Geräte die wir gesehen haben, sicherlich gibt es auch Geräte die ordentlich verarbeitet und repariert wurden).

Zurück zum Recht auf Reparatur: in meinen Augen wird es den Ersatzteilmarkt verbessern und die Qualität von Reparaturen auch. Für den Endverbraucher wird es nur bedingt Vorteile haben. Das Recht wird in seiner US Form bereits umgesetzt, wenn Ersatzteile verfügbar sind, egal wie schwer es für den Verbraucher wird dieses verbaut zu bekommen. Die aktuelle Entwicklung in Deutschland zeigt bereits, dass Geräte teils sehr umständlich eingesandt und oft unnötig lange durch die Welt schippern. Damit singt natürlich auch der Nutzen einer Reparatur, da diese plötzlich mit weiteren Ressourcenverbrauch verbunden ist und der ökologische Nutzen dadurch gemindert wird.

Gerne möchten wir Euch auf den Verein RUNDER TISCH REPARATUR aufmerksam machen, dieser setzt sich mit starken Partnern überregional und auch mit Blick auf andere Länder für ein Recht auf Reparatur ein. So das wir alle künftig besser mit verfügbaren Ressourcen umgehen.

Unser Mitgliedsantrag ist zwar noch offen, aber wir fördern bereits den NABU in unserer Region und wir reparieren mit 100% Ökostrom. Künftig Planen wir regionale Projekte der Nachhaltigkeit und dezentralen Versorgung mit Lebensmitteln zu unterstützen, dies ist aber aktuell noch in Planung

Warum Recycling so wichtig ist? Lies selbst!

Die Verbraucherschutzzentrale NRW hat es sehr treffend formuliert: https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/digitale-welt/mobilfunk-und-festnetz/smartphonerecycling-11540

„Die Rohstoffvorkommen auf der Erde sind nicht unendlich. Umso wichtiger ist es, dass wir sie nicht sinnlos vergeuden. Gerade durch unseren hohen Verbrauch an Elektrogeräten verbrauchen wir viele Metalle. Nur wenn die alten Geräte richtig recycelt werden können diese Metalle zurück gewonnen werden. Der Hausmüll ist dafür ungeeignet. Richtig Entsorgt beim Recyclinghof oder Elektonikgeschäft dienen die alten Elektrogeräte im wahrsten Sinne des Wortes Goldgruben.

Das Wichtigste in Kürze:

  1. Die Menge an leicht abbaubaren Metallvorkommen auf der Erde wird immer kleiner. Dadurch steigen die Rohstoffpreise an.
  2. Der Bergbau auf diese Metalle ist in vielen Fällen mit schweren Umweltschäden Verbunden.
  3. Recycling von Elektroaltgeräten und der Rückgewinnung der Metalle ist ein guter Weg um diese knapper wedenden Ressourcen zu schonen.
  4. Annahmestellen für alte Elektrogeräte sind die Wertstoffhöfe des lokalen Entsorgungsbetriebs und größere Geschäfte für Elektronikartikel und Geräte.

Der Bergbau hat fatale Folgen für Menschen und Umwelt. Den negativen Auswirkungen kann Recycling entgegenwirken: Gerade in Elektro- und IT-Geräten schlummern viele wertvolle Metalle. Je mehr Metalle wiederverwertet werden können, desto weniger neue Rohstoffe müssen abgebaut werden.

Ein Beispiel für Geräte, die viele wertvolle Metalle enthalten, sind Smartphones. Die Europäische Kommission hat eine Liste erstellt mit 14 besonders kritischen Metallen, darunter viele, die in Smartphones zu finden sind: zum Beispiel Kobalt, Tantal und seltene Erden – außerdem weitere Metalle, die noch nicht kritisch bewertet sind, aber trotzdem ihren Preis haben, wie Kupfer, Nickel oder Silber und Gold. Ein Smartphone enthält nach einer Untersuchung des Öko-Instituts ungefähr 306 Milligramm Silber und 30 Milligramm Gold, in einem Akku stecken 6,3 Gramm Kobalt.

Das mag sich wenig anhören, doch wenn man sich das Beispiel genauer anschaut, relativiert sich diese Einschätzung: In einer Tonne alter Handys oder Smartphones befinden sich 250 Gramm Gold. In einer Tonne Golderz hingegen nur etwa vier Gramm. Man muss also 62,5 Tonnen Golderz abbauen, um dieselbe Menge Gold zu gewinnen. Recycling ist also im wahrsten Sinne des Wortes wertvoll.

Allein 2018 wanderten weltweit 1,4 Milliarden Smartphones über die Ladentheke. Die Kehrseite der Medaille: Diese Mobiltelefone mussten neu gebaut werden, während die Altgeräte immer noch oft auf den Müll kommen. Im Klartext: Der Metallbergbau schreitet voran, während andere Metalle einfach weggeschmissen werden: Der Berg mit Elektroschrott wächst: 44.700.000 Tonnen sind nach einem UN Bericht 2017 weltweit angefallen. Selbst in Europa wird nur ein Drittel  des Elektroschrotts separat gesammelt. In Deutschland sieht es etwas besser aus: Hierzulande liegt die Rücklaufquote bei etwa 45 Prozent, was immer noch viel zu niedrig ist. Doch das können wir uns nicht mehr leisten.

Wohin mit alten Elektrogeräten?

Alte Elektro(-nik)-Geräte dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden, sondern müssen separat gesammelt werden. Gerade die kleinen Geräte – wie eben Handys – landen jedoch nach wie vor im Restmüll oder lagern als sogenannte „Schlafhandys“ in den Haushalten. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien geht davon aus, dass rund 124 Millionen Handys ungenutzt in Schubladen schlummern. Und es dürften mehr werden, denn viele Telefonierer kaufen sich schon nach einem Jahr oder zwei Jahren ein neues Handy- oder Smartphonemodell.

Zurück zum Handel oder bei kommunalen Sammelstellen abgeben

Die Rückgabe der nicht mehr genutzten Geräte ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben und zum Schutz der Rohstoffe wichtig, sondern auch sehr einfach: Neben kommunalen Sammelstellen, wie den Recyclinghöfen, muss auch der Handel Altgeräte zurücknehmen. Am besten diese gleich beim Neukauf abgeben.

Der Weg des Elektroschrotts

Auf dem Recyclinghof werden die Elektrogeräte sortiert: zum Beispiel kommen die Kühlschränke zu den Kühlschränken und die IT-Geräte zu den IT-Geräten. Denn die verschiedenen Geräte enthalten unterschiedliche Wertstoffe und auch unterschiedliche Schadstoffe.

Der vorsortierte Elektromüll geht dann weiter an spezialisierte Recyclingbetriebe. Teilweise zerlegen Arbeiter die Geräte dann weiter per Hand, teilweise werden sie direkt geschreddert. Aus dem Schreddergut fischen dann verschiedene Sortiergeräte Eisenteile, Plastik, Nichteisenmetalle und Reststoffe heraus.

Kunststoff wird nur selten wiederverwendet. Meistens dient er als Brennmittel und wird statt Kohle in Zement- oder Kraftwerken verfeuert. Bei den Metallen sieht das positiver aus: Eisen kann leicht eingeschmolzen und wieder genutzt werden. Bei anderen Metallen hingegen ist es oft nicht ganz so einfach – meistens kann nur ein Teil zurück gewonnen werden. Das Recycling ist technisch so aufwendig, dass es sich nicht lohnt. Manche Metalle müssen in komplexen Verfahren chemisch aufbereitet werden, das ist oft teuer.

Bei Kupfer, Silber, Palladium oder Gold jedoch ist die Entwicklung schon weit; Aufwand und Ertrag stehen in einem guten Verhältnis. Rund 95 Prozent dieser Edelmetalle können wiederverwertet werden.

Anders ist es bei den sogenannten „seltenen Erden“, von denen man häufig in den Medien hört oder liest. Sie werden fast nie recycelt – zu gering sind die Mengen in den Geräten. Da ist es derzeit noch billiger, neue Stoffe aus der Erde als aus Altgeräten zu gewinnen. Aber auch hier werden neue technische Verfahren Verbesserungen erzielen können.

Problemfeld illegale Entsorgung

Recycling: Was zunächst gut klingt, hat immer noch Tücken. Der Weg, den ein Altgerät bis zur Wiederverwertung zurücklegt, ist nicht immer lückenlos nachzuvollziehen. Zudem gibt es noch immer das Problem des illegalen Exports von Elektroschrott in sogenannte Entwicklungsländer.

Eigentlich ist es zwar verboten, Abfälle zu exportieren. Doch manchmal wird das, was wir als „Müll“ bezeichnen, als Gebrauchtware ausgezeichnet. Der Export ist günstiger als eine professionelle Wiederverwertung hierzulande. Meist sind dies Elektrogeräte aus illegalen Straßensammlungen. Wer seinen Elektroschrott zum Wertstoffhof bringt, kann ziemlich sicher sein, dass dieser nicht illegal exportiert wird.

Überdies sind unsere alten Handys und Computer für Menschen in den sogenannten Entwicklungsländern häufig kein Abfall. Sie machen das, was wir oft nicht tun: Sie reparieren die Altgeräte und verkaufen sie. Aber viele der Altgeräte sind unbrauchbar. Sie werden dort in aufwändiger Handarbeit zerlegt und die Metalle daraus verkauft. Doch der Preis, den die Arbeiterinnen und Arbeiter dafür zahlen, ist hoch: Gefahr für Umwelt und Gesundheit.

Hier gilt es, Gesetze strenger zu kontrollieren, für transparente Strukturen in der Recyclingkette zu sorgen und auch die Hersteller in die Verantwortung zu nehmen.

Chance – fachgerechte Recycling

Denn fachgerechtes Recycling ist und bleibt die einzige Chance, der Rohstoffknappheit entgegenzuwirken. Die Wiederverwertung wertvoller Rohstoffe schont Umwelt und Klima und verringert die weltweiten Konflikte und Missstände, die im Rohstoffabbau fußen. Verbraucherinnen und Verbraucher sind in der Pflicht ihre Elektrogeräte nicht wegzuwerfen, sondern zu den Sammelstellen zu bringen.

Zu guter Letzt: Auch Recycling verbraucht viel Energie. Außerdem kann nicht alles restlos wiederverwertet werden. Daher gilt der Grundsatz: Der beste Müll ist der, der erst gar nicht anfällt. Das bedeutet: Wer sein Handy länger behält, engagiert sich am meisten für einen lebenswerten Planeten.“